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Instand setzen oder tauschen — die technische Entscheidung
Die Frage entscheidet sich daran, ob das Bauteil Kräfte aufnimmt. Außenhaut — Kotflügel, Tür, Motorhaube, Heckklappe — lässt sich meist instand setzen: Dellen ohne Riss werden ausgebeult oder per PDR entfernt, gerissenes Blech wird im WIG- oder MIG-Impulsverfahren geschweißt. Tragende Teile wie Schweller, Längsträger und Säulen gehören zur Knautschzone; hier sehen die Hersteller in der Regel den Austausch vor, montiert mit Stanznieten und Strukturkleber statt mit einer Naht, weil die Wärmeeinflusszone die Festigkeit verändert. Lenart Motors bestimmt zuerst den Werkstoff, beurteilt die Verformung, prüft bei Bedarf die Karosseriegeometrie auf der Richtbank und legt Ihnen die Varianten mit Folgen für Festigkeit, Preis und Termin nebeneinander. Entschieden wird vor Arbeitsbeginn, nicht während der Reparatur.
- Delle ohne Riss und ohne scharfe Kante — Ausbeulen oder PDR.
- Riss in der Alu-Außenhaut — WIG oder MIG-Impuls, danach Nacharbeit und Lackierung.
- Verformter Schweller, Längsträger oder Säule — meist Austausch nach Herstellervorgabe.
- Alu-Stahl-Verbindung in der Hybridkarosserie — eigene Bewertung, weil beide Werkstoffe die Fügemethode bestimmen.
